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Fallstudie: Schaumbildung in Biogasanlage enzymatisch bekämpfen

18.07.2017

Kundendaten
Biogas AG „Vorharz“ eG
Silstedt
Anlagengröße: 780 kW
Datum: Juni/2016
Anlagenbauer: diverse
Substrate: Maissilage, Festmist

Applikationsdesign
Biogas AG „Vorharz“ eG hatte massive Schaumbildung auf Fermentern, Nachgärer und Gärrestlager.

Wichtige Leitungen waren teilweise verstopft und mussten gespült werden. Es musste massiv
Pflanzen-Öl eingesetzt werden um Havarien zu vermeiden. Durch den Einsatz des Spezialenzyms konnten
diese Probleme abgeschaltet werden.

Ergebnisse
- Durch den Einsatz des Spezialenzyms ist das Schaumaufkommen in der Anlage eingedämmt worden
- Der massive Pflanzenöleinsatz konnte durch die kostengünstige Enzymanwendung ersetzt werden.
- Die Gasproduktion hat sich im monatlichen Durchschnitt um ca. 2 % erhöht 
- Es konnten dauerhaft 0,5 – 1 t Maissilage als Substrat eingespart werden

Vorteile des Spezialenzyms
Keine großen Ölmengen mehr im Einsatz
Geringeres Rühren
Freie Gasleitungen
Höhere Gaserträge
Verbesserung der Prozessstabilität

Aussage des Kunden
Der Einsatz des Spezialenzyms sichert einen konstanten und kontinuierlichen Betrieb der Biogasanlage,
sogar der Maissilageeinsatz konnte verringert werden.

Spezifikationen
Leistung: 780 kW
Anlagenbauer: diverse
Anzahl Reaktoren: 3
1. Fermenter (2.150m³)
2. Fermenter (2.150m³)
3. Nachgärer (3.400m³)
Prozessart: kontinuierliche Trockenfermentation
Faulraumbelastung (Fermenter): 3,7 kg oTS/m³ x Tag
Verweildauer (Fermenter): 35 Tage
Temperatur: mesophil
Substrate: Maissilage, Rinderfestmist, Prozesswasser

Prozess- und Applikationsdetails
Aufbau der notwendigen Enzymkonzentration im Fermenter über 7 Tage. Anschließend Verwendung
von des Spezialenzyms-Standarddosis. Deutlich höhere Flexibilität im Anlagenbetrieb. Die Effekte waren visuell
und technisch direkt sichtbar bzw. messbar.

Schlussfolgerung
Nach einer erfolgreichen Testphase setzt die Biogasanlage kontinuierlich das Enzympräparat im
Dauerbetrieb ein. Durch den gezielten Einsatz des spezifischen Enzymprodukts konnten die
erheblichen Mengen an Pflanzenöl ersetzt werden. Bei Aufwandmengen von ca. 1,5 kg
Enzymprodukt konnte eine kostengünstigere und effektive Lösung des Schaumproblems erreicht
werden.

Figure 1 - Ohne Enzym

 

Figure 2 - (enzyme application started 16 h before)

 

Figure 3 - Day 4


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