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Getreide-GPS in Biogasanlagen

04.11.2015

Im Energiepflanzenbau gewinnt der Einsatz von Wintergetreide wie Roggen, Triticale, oder Weizen zunehmend an Bedeutung und stellt eine Alternative zum intensiven Maisanbau da. Nutzungsformen sind dabei Silagen aus Grünschnittroggen oder ganzen Getreidepflanzen. Durch enorme Züchtungsfortschritte können insbesondere beim Roggen mittlerweile hohe Trockenmasseerträge pro Hektar erzielt werden.

Was in der landwirtschaftlichen Produktion problemlos klingt, kann jedoch für den Biogasanlagenbetreiber zur Herausforderung werden. Grund dafür sind Inhaltsstoffe wie Glucane, die bei höheren Fütterungsmengen zu einer Verschleimung und damit zu einer deutlichen Verschlechterung der Fließ- und Rühreigenschaften des Fermenterinhalts führen können. Dies ist insbesondere bei Roggen und Triticale bekannt. Führende Anlagenbauer empfehlen daher häufig, den Anteil von Roggen- oder Triticale-GPS auf 25-30% im Substratmix zu begrenzen.

MT-Energie GmbH und DSM haben jedoch ein Verfahren entwickelt, wodurch deutlich mehr Getreide- GPS in Biogasanlagen eingesetzt werden kann. Möglich macht dies das neue Enzymprodukt Axiase™ 100.
Ähnlich wie in der Ethanolproduktion verbessert das spezielle Enzympräparat die Viskosität bzw. Fließfähigkeit im Fermenter. Die Neuentwicklung Axiase™ 100 unterstützt damit, dass insbesondere Getreide-GPS aus Roggen oder Triticale in signifikant höheren Mengen gefüttert werden kann.

Siehe Praxisbeispiele hier.


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